Archiv der Kategorie: Allgemein

Angebote für unbegleitete Minderjährige

Unser Jugendhilfeverbund erweiterte bzw. erweitert zu Beginn dieses Jahres sein Angebot um zwei Projekte für unbegleitete Minderjährige (Flüchtlinge):

Seit Jan. 2015 stehen zwei Plätze betreutes Wohnen in Uttenreuth – vorwiegend für diesen Personenkreis – zur Verfügung und am 1. März 2015 eröffnen wir eine heilpädagogische Wohngruppe in Röttenbach (ERH).

Nähere Informationen über diese Angebote finden Sie unter Wohngruppen/Angebote für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

Die Dino Polizei – eine Kurzgeschichte

Der junge Dino-Spezialist Daemien, genannt Kirito, aus der HPT in Höchstadt, hat im Rahmen der heilpädagogischen Einzelstunden seine neue Leidenschaft entdeckt: Er will Buchautor werden! Ihm „geht es dabei nicht um Geld“ – er will vielmehr „dass alle Leute seine Geschichten lesen und mögen!“. Entsprechend hat er uns die Erlaubnis erteilt, sein „Erstlingswerk“ zu veröffentlichen…:

Die Dino Polizei

In der Urzeit gab es viele Gefahren, z.B. Tyrannosaurus, Spinosaurus, Albertosaurus. Aber die Dinosaurierpolizei rettet unschuldige Dinos vor Bösen. Vor langer Zeit lebten zwei Dinos Allosaurus der Große & Spinosaurus der Furchterregende. Sie trafen sich auf einer Lichtung und freundeten sich an. Was passiert ist ? Ein Gigantosaurus tötete ihre Eltern – schade! Bis sie 21 wurden, lebten sie in einer Höhle am Fluss. Allosaurus der Große ging jagen. Auf einmal kam ein anderer Fleischfresser – auch ein Allosaurus, nur ein weiblicher. Sie wurde von einem Stegosaurus am Bein angegriffen, das Bein war danach gebrochen. Allosaurus der Große brachte sie in seine Höhle und pflegte sie wieder gesund. Dann kam Spinosaurus der Furchterregende und rastete sofort aus. „Spinnst du! Bringst einfach einen Fremden in unsere Höhle!“ – „Sie wurde verletzt und ich wollte ihr helfen!“ antwortete Allosaurus der Große. „O.K., sie darf für einen Monat bleiben!“ erwiederte Spinosaurus. Auf einmal hörten sie einen lauten Hilferuf. Gefahr ist gekommen! Sofort eilten sie los. Was war passiert? Warum konnten sie niemanden sehen?

Eine Falle! Sie sahen die Veloziraptoren mit einem toten Kamarasaurus! Auf einmal kam der Iritator mit seiner ein Meter langen Kralle und krazte dem einen Velozeraptor das Bein auf. Er war der Freund von der Schule, die Anderen rannten weg.Allosaurus bedankte sich bei ihm : “ Danke das du uns geholfen hast!“ und Iritator sagte : „Bitte sehr!“ Und Spinosaurus sagte nur: „Pfh!“

Allosaurus war es sehr peinlich, dass Spinosaurus sich nicht bedankte. Deshalb fügte er noch hinzu: „Spino bedankt sich nicht gerne, tut mir leid! Was machst du denn heute noch so? Wollen wir zusammen jagen gehen?“ Iritator erwiderte: „O.K.!“

Eine Stunde später fiel Allosaurus plötzlich ein, dass das verletzte Allosaurus-Mädchen in ihrer Höhle bestimmt Hunger hat. Sie gingen zur Höhle zurück. Auf einmal sahen sie, wie Einauge gerade das Allosaurus-Mädchen aus der Höhle warf. Spinosaurus und Allosaurus stürmten in die Höhle und kämpften mit Einauge, aber dieser war zu stark. Dann kam Spekels, ein verwandter Tabosaurus. Er befahl Einauge, aufzuhören und zu verschwinden! Doch dieser dachte nicht daran, den Befehl auszuführen. Es kam zu einem großen Kampf. Wer gewinnt?“

Der Kampf: Spekels greift Einauge an den Nacken und wirft ihn an einen riesigen Felsen, überall liegt Blut. Einauge packt Spekels am Bein, dann kommen Allosaurus und Spinosaurus ins Spiel. Beim Kampf kommen die Velozeraptoren dazu. Spekels, Allosaurus, Spinosaurus und die Velozeraptoren greifen Einauge von der Seite an. Ein Velozeraptor springt Einauge an und beißt in seinen Nacken. Er haut ab und Allosaurus geht zu dem Mädchen und sagt: „Bist du o.K.?“ Sie sagt: „Ja, danke!“ Und Spinosaurus sagt: „Gut, dass es dir gut geht!“ Die drei lachen sich kaputt, stolpern und lachen noch mehr. Sie essen ein Stück Fleisch, dann kommt Iritator. Spinosaurus sagt: „Nicht du schon wieder!“. Irritator antwortet: „Halt den Rand! – Was ist passiert?“

Fortsetzung folgt!

JaS „Anti-Mobbing-Konzept“ an der Mittelschule Eckental

„Jugendsozialarbeit an Schulen“ – JaS in der Mittelschule Eckental                    Anti-Mobbing-Konzept wird mit dem Förderpreis „Neue Lernkultur“ ausgezeichnet

Der Direktor der Vereinigten Raiffeisenbanken gratuliert den Preisträgern des „Förderpreises Neue Lernkultur“ – Frau Neumann (Mitte zweite Reihe)

Die Vereinigten Raiffeisenbanken Gräfenberg-Forchheim-Eschenau-Heroldsberg eG haben im Schuljahr 2013/2014 zum siebten Mal unter Mitwirkung der Staatlichen Schulämter im Landkreis Forchheim und Landkreis Erlangen-Höchstadt den Förderpreis „Neue Lernkultur“ ausgelobt. Auf den ersten Platz, der mit einem Preisgeld von 2500 Euro belohnt wurde, kam die Mittelschule Eckental für die Entwicklung ihres „Anti-Mobbing-Konzeptes, das seit dem Jahr 2010 vor Ort entwickelt wurde.

In enger Kooperation zwischen der Schule (Frau Maier – als Lehrerin zuständig für die Streitschlichterausbildung), den SchülerInnen und Frau Neumann (JaS-Fachkraft) wurden u.a. Grundlagen der Streitschlichterausbildung und die Ideen des „No-Blame-Approach“ (lösungsorientierte Arbeitsweise, um Mobbing bei Kindern/Jugendlichen zeitnah und nachhaltig zu beenden) zusammengeführt und an die Bedürfnisse der Schülerinnen angepaßt.

Neben einer direkten Beteiligung der Kinde und Jugendlichen spielt die Ausbildung der SchülerInnen eine wesentliche Rolle. Hauptziel sind u.a. die starke Sensibilisierung der SchülerInnen auf die Themen „Ausgrenzung“, „Mobbing“, „Zivilcourage“ und „Lösung von Konflikten“ und das Lernen von Verantwortungsübernahme innerhalb der Schule. Es gibt in jeder Klasse sog. Unterstützergruppen, die bei Bedart von den SchülerInnen zur Begleitung von Konflikten angefragt werden können. Frau Maier und Frau Neumann begleiten entsprechend die Ausbildung und „coachen“ im Schulalltag die „Mobbingwächter“, wenn diese Unterstützung benötigen.

Inzwischen ist das „Anti-Mobbing-Konzept“ bei den SchülerInnen  der Mittelschule Eckental etabliert und trägt somit wesentlich zu einer positiven Schulatmosphäre bei.

 

Vom Anfang zum Jubiläum – 10 Jahre offene Ganztagsschule

Im Sommer 2003 erhielten wir die Anfragen zur Einrichtung einfacher Nachmittagsbetreuungen an Schulen. Bereits im September starteten dann unsere Angebote und es stellte sich schnell heraus, dass die Entwicklung bis zur heutigen offenen Ganztagsschule ein weiter Weg war und viele Herausforderungen stellte. Zusammen mit den Beteiligten gelang es uns an den meisten Orten sehr gut, das Angebot stetig zu entwickeln. Als eines der ersten Angebote ist die offene Ganztagsschule in Baiersdorf zu nennen. Diese Gruppe war stellvertretend für unsere anderen Einsatzorte dazu bereit, einen kurzen Artikel für uns zu erfassen. Wir freuen uns sehr, so weit gekommen zu sein und einen weitgehend guten Ruf für unsere Angebote zu genießen. Dafür allen Beteiligten herzlichen Dank! Doch nun zum Artikel unserer „Baiersdorfer“:

10 Jahre Nachmittagsbetreuung

Ja, liebe Eltern, Schüler und Kollegen, ihr habt richtig gelesen! Die OGS Baiersdorf feiert dieses Jahr ein kleines Jubiläum! Seit nunmehr 10 ganzen Jahren steht der Puckenhof e.V. der Mittelschule Baiersdorf jetzt schon in Form eines Kooperationspartners zur Seite und betreut am Nachmittag einen Teil der Schüler und Schülerinnen. Neben einem offenen Ohr gibt es bei uns täglich von Montag bis Donnerstag ein leckeres Mittagessen, Unterstützung bei den Hausaufgaben und ein pädagogisches Angebot am Nachmittag, für die von uns betreuten Kids. Daran, dass sich im Laufe der Zeit der Name unserer „Mitti“ von zum Beispiel „Ganztagsbetreuung“ bis hin zu „Offene Ganztagsschule“ ein paar Mal verändert hat, kann man schon erkennen, dass wir auch konzeptionell nicht stillstehen und uns immer zum Wohl der Kinder weiterentwickeln.

Am Liebsten würden wir Euch hier all die schönen Dinge präsentieren, die wir am Nachmittag mit den Kindern verwirklichen, doch 10 Jahre sind eine wirklich lange Zeit ;-)! Deshalb haben wir uns, dem Anlass entsprechend, für „10 Sachen, die uns Freude machen“ entschieden, um einen kleinen Einblick zu liefern. Wer mag, kann sich die folgende pdf-Datei am Ende des Artikels herunterladen. Sie enthält 10 tolle Ideen und Anleitungen für kreative Freizeitangebote in der Gruppenbetreuung zu folgenden Themen:

  1. Salzteig
  2. Actionpainting
  3. Cocktails
  4. Lesezeichenmonster
  5. Blick über den Tellerrand
  6. Backen
  7. Werwolfspiel
  8. Turnhalle
  9. Fußballturnier
  10. Underground

Wir wünschen euch viel Spaß und möchten uns an dieser Stelle auch für 10 Jahre Treue bei euch bedanken!

Euer Team der Offenen Ganztagsschule, Jessica Steinbrecher und Stephanie Hofmann.

Download: 10 tolle Ideen für die Gruppenbetreuung pdf

 

Der Berg ruft zum Kindertag 2014

Auch an diesem Freitag vor den Pfingstferien folgte der Evang. Jugendhilfeverbund „Der Puckenhof“ e.V. der freundlichen Einladung des Schaustellerverbands. Die in den 70er Jahren entstandene und nun schon etwa 40 Jahre gewachsene Tradition ist einer der Highlights der Gemeinschaftsaktionen für Kinder. Ca. 100 Kinder und Jugendlichen sollen an diesem Tag ihren manchmal schweren Lebenslauf und die großen Sorgen vergessen. Für unsere Abteilung durfte die Heilpädagogisch orientierte Tagesstätte in Spardorf am Förderzentrum Erich Kästner-Schule teilnehmen. Zusammen mit ihren Gruppenbetreuern bestehen sie am Berg so einige Mutproben und werden von den Schaustellern von Anfang bis zum Ende wunderbar betreut und umsorgt. Der folgende Kurzfilm und die Galerie geben einen kleinen Einblick in das große Ereignis.

Jetzt aber sagen wir unserer „Schaustellerfamilie“ und den Marktkaufleuten herzlichen Dank für ihre treu gehaltene Tradition, die wieder viele Kinderherzen erfreut hat. Zum Abschluss erhielten wir sogar noch eine großzügige Spende über 500.- Euro, was uns als soziale Einrichtung sehr hilft und freut. Danke dafür und nun hinein ins Vergnügen…

Bitte verwenden Sie aus Respekt vor den Kindern keine Videos für eigene Zwecke oder zur Vervielfältigung. Portraits und Nahaufnahmen wurden so gut es ging vermieden und auch die Bilder- bzw. Videogröße extra klein gehalten. Wer trotzdem nicht möchte, dass ein bestimmtes Bild oder eine Szene veröffentlicht wird, den bitte ich um Verzeihung und der meldet sich bitte bei Herrn Kästner, der dann dem Wunsch entsprechen kann.

Die verbotene Blumenwiese

In den Tagesstätten von Höchstadt (Heilpädagogisch) und Spardorf (Heilpädagogisch orientiert) wurde jeweils ein kleines Theaterprojekt durchgeführt. Die Kinder sind in dem Projekt am Aufbau der Bühne, am Spiel und am Abbau beteiligt, um so die verschiedenen Anteile eines Stücks kennen zu lernen. Dazu brachte Herr Michael Kästner sein selbst gebautes Koffertheater mit. Viele Holzteile werden dabei so zusammengeschraubt und -gesteckt, dass die Kinder bald darauf eine kleine Bühne daraus zaubern. Herr Kästner begann vor dem gespannten Publikum (die Kinder :-)) mit einer spontanen Geschichte. Nach einer kleinen Einleitung in die Bedienung der Figuren, probierten die Kinder selbst einmal aus, die kleinen Püppchen zum Laufen zu bringen. Nach und nach übernahmen sie so selbst das Geschehen und spielten die Geschichte mit ihrer eigenen Fantasie weiter. Erstaunlich und spannend, welche Einfälle dabei entstehen und wie sich so das Schicksal der Figuren entwickelt.  Die Kinder erhalten durch das Projekt Gelegenheit, auf spielerische Weise in verschiedene Rollen zu schlüpfen, sich selbst und ihre Motorik beim Führen der Figuren zu erleben und auch das Sprechen zu üben. In der Gruppe Dinosaurier entstand folgende Geschichte: Ein Wandersmann findet eine entlegene Wiese, die von wunderschönen Blumen übersäät ist. So ein Strauß wäre doch ein schönes Mitbringsel! Doch hätte er sich vorher nur einmal umgeschaut, wem die Wiese gehört! Wer wissen will, wie die (kleine) Geschichte um die „verbotene Blumenwiese“ weitergeht, schaut sich am besten das Video dazu an :-):

Die Fotogalerie zeigt den Aufbau des Theaters und das erste Spiel.

Vielleicht liegen bei Ihnen irgendwo im Keller in einer (fast vergessenen) Kiste noch sinnvolle Utensilien oder Figuren? Dann melden Sie sich doch per E-Mail bei mir und wir schauen mal, ob wir die Dinge für das Wanderprojekt verwenden können.

Ein Fitnessraum für die Gesundheitserziehung

Eine böse Überraschung erlebten wir letzten Sommer, weil die „Schwabach“ über die Ufer getreten war und unseren daneben liegenden Keller-Fitnessraum überschwemmt hatte. Neben den Rostschäden an den Geräten war leider auch der Teppich durch Fäulnis und Teichgeruch nicht mehr zu gebrauchen. Zum Jahreswechsel machten wir uns deshalb daran, den Raum nach 12 Jahren zu renovieren. Erfreulicherweise meldeten sich genügend Kinder und Jugendhilfe, sodass wir mit vereinten Kräften die zum Teil sehr schweren Geräte aus dem Raum in den Kellerflur schieben konnten. Besonders hervorzuheben ist hier die beständige Hilfe durch die Kinder und Jugendlichen der offenen Ganztagsschule Erich Kästner in Spardorf. Aber auch junge Erwachsene der TWG-Buckenhof und der Tagesstättengruppen halfen mit. Eine große Herausforderung stellte der alte und kaputte Teppich dar. Nachdem dieser herausgeschnitten und entsorgt war, musste natürlich ein Neuer her! In dieser Not meldete sich auf meine Mails hin Frau Stefanie Kluß von der Sündersbühler Pocco Domäne-Filiale und schenkte uns im Namen des Einrichtungshauses einen wunderschönen, dunklen Teppichboden! Dieser war so lang, dass sie sogar noch die Anlieferung kostenlos organisierte. Für diese unkomplizierte Art zu helfen, sagen wir alle herzlichen Dank! In einem nächsten Schritt half das nächste Team (u.a. aus dem Fachdienst und den Ambulanten Hilfen) unter der Führung eines Vaters, dessen Kind eine Gruppe bei uns besucht, bei der Verlegung des wertvollen Bodens. Oskar N. hatte sogar noch bei einem Händler Klebebänder besorgt und schaffte es an einem Abend, den Teppich passgenau einzuschneiden und auszustreichen. Ohne ihn wären wir wohl verzweifelt :-). Schließlich fuhren Vera Hardt und Michael Kästner bis kurz vor Suhl, um dort für uns einen neuwertigen Fitness-Turm zu kaufen. Durch ihn wird das Konzept des Raumes maßgeblich erweitert, weil es jetzt noch einfacher ist, Bewegungen unfallsicher auszuführen und die eigenen Kräfte auszuprobieren. Generell dient der Raum sowieso nicht großen Kraftakten, sondern vielmehr einer ruhigen Gesundheitserziehung, bei der in der Regel viel weniger passieren kann als auf so manchem Sportplatz. Wieder waren es Kinder und Jugendliche, die uns halfen, die Maschinen zurück zu schieben, Geräte zu putzen und den Raum einzuräumen. Zu guter Letzt besorgte Herr Kästner noch ein paar Spiegel vom Recyclinghof, in denen sich nun alle bei ihren Übungen bewundern können ;-).

Deshalb an alle Mithelfenden und Unterstützenden ein herzliches Dankeschön im Namen unserer Kinder, die den Raum nicht nur für die Gesundheitserziehung nutzen. Die ruhige und stets lobende Atmosphäre macht ihnen großen Spaß und hier sind auch vertraute Gespräche über Sorgen und Ängste möglich, die im üblichen Alltag manchmal zu kurz kommen.

 

Wir wollen hoch hinaus! – Klettergerüst für die HPT Höchstadt

„Wir wollen hoch hinaus!“

Das sagten sich im letzten Jahr die Kinder und Betreuer der Heilpädagogischen Tagesstätte für Schulkinder „Der Puckenhof“ in Höchstadt. Ein Klettergerüst sollte angeschafft werden. Nicht nur zum Spielen und Spaß haben, sondern auch um die motorischen Fertigkeiten der Kinder im täglichen Miteinander zusätzlich zu fördern. Es wurde viel geplant und verglichen, gemalt und abgestimmt. Die Wahl fiel schließlich auf ein Klettersechseck. Ein solches Klettergerüst bietet einen hohen Aufforderungscharakter, auch für motorisch schwache Kinder.

Alle Seiten sind gleichzeitig nutzbar, wodurch eine soziale Komponente während des Spiels abgedeckt werden kann. Durch die unterschiedlichen, bespielbaren Seiten können unter anderem Körperwahrnehmung, motorische Ausdauer, Koordination, Bewegungsplanung, Geschicklichkeit sowie das Gleichgewicht geschult werden. Da das Klettersechseck sehr übersichtlich angeordnet ist, bleibt zudem die Möglichkeit, alle Bereiche gut zu überblicken und gegebenenfalls Hilfestellungen anbieten zu können.

Doch wie sollte das Ganze finanziert werden? – Wie die meisten sozialen Einrichtungen, verfügte auch die HPT nur über begrenzte Mittel für neue Anschaffungen. So wurde im März 2012 eine große Spendenaktion gestartet. Dazu gehörten von den Kindern selbst verzierte Briefe in bunten Umschlägen an viele Unternehmen der Region, ein Sommerfest mit Tombola aus Sachspenden örtlicher Einzelhändler zu Gunsten des Projektes sowie die finanzielle wie auch tatkräftige Unterstützung einiger Eltern von betreuten Kindern. Am Ende dieses Prozesses und nach mehr als einem Jahr Spendensammlung konnte das Projekt im Sommer 2013 realisiert werden. Insgesamt beliefen sich die Gesamtkosten von ca. 7500.- € auf 1 Drittel Spielgerät und 2 Drittel Aufbau und Schutzmaßnahmen. Durch die Spenden kamen knapp 5650.- € zusammen. Der Puckenhof zahlte den Rest von ca. 1850.- €. Vor allen Dingen lebte das Gelingen des Projektes „Klettergerüst“ vom persönlichen Engagement und freiwilligen und oft kostenlosen Hilfe der Beteiligten!

Nach dem Abschluss aller Montage- und Gartenbauarbeiten, konnte nun im Oktober 2013 das lang ersehnte Spielgerät eingeweiht werden. Zum Dank gaben Kinder und Personal der Tagesstätte für alle Spender und Helfer einen kleinen Empfang mit selbst gebackenen Leckereien. Im Rückblick ist dies ein gelungenes Projekt, das allen Beteiligten sicher noch lange im Gedächtnis bleiben und bei der Erinnerung daran ein kleines Lächeln schenken wird. Heike Bloch (Betreuerin der Gruppe Delfine)

 

Popcorn für den guten Zweck

Die Heilpädagogische Tagesstätte in Höchstadt konnte sich über eine unerwartete Spende freuen.

Auszubildende des OBI-Baumarktes Höchstadt hatten die Jugendhilfeeinrichtung des Trägers „Der Puckenhof“ für einen guten Zweck ausgesucht. Deshalb verkauften Jasmin Völlner, Tobias Den Haan, Steffen Roth und Martin Bohrer an die Besucher des Marktes frisches Popcorn. Einige Kunden fanden die Idee gut und unterstützten die Bemühungen des Marktes durch Kauf und Spenden. Am Ende kamen fast 80.- Euro zusammen. Zusammen mit Kindern der Tagesstätte konnte Dipl. Sozialpädagoge Gerhard Pfeiffer die Spende in Empfang nehmen und sich im Namen der Tagesstätte bei OBI und den Unterstützern der Aktion bedanken. Für das Geld wurden neue Sägeblätter und diverse Ersatzteile für die Werkbank der Tagesstätte eingekauft, die seit dem wieder fleißig benutzt wird. Michael Kästner

Foto: Kinder der Heilpädagogischen Tagesstätte in Höchstadt und Sozialpädagoge Gerhard Pfeiffer (2.v.l.) freuen sich über die Spende. Diese wurde überreicht von Marktleiter Herrn Parsil und den Azubis Tobias Den Haan und Steffen Roth

Der Fuchs und die bemalten Ostereier

Liebe Gäste,

nach einem langen Winter schaut die Sonne kurz vor Ostern ins Fenster herein. Das wurde auch Zeit, denn der Osterhase ist schon dabei, die Ostereier zu bemalen. Doch was ist das mitten in der Nacht? Oh, ein Fuchs hat es auf das frisch gefüllte Nest abgesehen! Ob der Osterhase noch rechtzeitig aufwacht und Schlimmeres verhindern kann? Die Lösung präsentiert der Kurzfilm der offenen Ganztagsschule des Erich Kästner-Förderzentrums in Spardorf. Viel Spaß damit und allen frohe Ostern! Grüße, Michael Kästner.

Wem der Film gefallen hat, kann dies unter Kommentare vermerken. Danke und Grüße, M. Kästner.